Der Orden ist allen Erzengeln verschrieben, weshalb sich durchaus Priester unterschiedlicher Erzengel unter ihnen befinden, den größten Anteil bilden allerdings Palandros Kleriker. Selbstverständlich muss man nicht geweiht sein, ein scharfer und gelehrter verstand sollte allerdings vorhanden sein. Sie sprechen Recht im Namen aller Erzengel, aber nach eigenem abwägen, von weltlichem und kirchlichem Recht. Im Streitfall zwischen weltlichem und kirchlichen Recht, hat selbst verständlich das kirchliche Vorrang.
Als Medium für einen Erzengel könnten evtl. manche fungieren, aber der Regelfall ist es nicht, da ja auch nicht jeder Ordensbruder einem Erzengel geweiht sein muss.
Ranghöhere Richter verfügen über Begleitschutz auf ihren Reisen, diese Soldaten sind der kriegerische Teil des Ordens. Das Verhältnis sollte ca bei drei Soldaten für einen Richter liegen. Es werden nur herausragende Kämpfer rekrutiert, meist aus Tempelwachen.
Entstanden ist der Orden ursprünglich um die Kirchen der Erzengel von evtl. Frevlern zu säubern und natürlich über Ketzer aller Art zu richten. Die Strafen liegen im ermessen des Richters, dabei kommt es häufiger vor das ein Richter sich auch dazu berufen fühlt sein Urteil durchzusetzen.
Der Hauptsitz des Ordens befindet sich unweit von Protaria auf der Burg Justikar.
Aussehen:
- Weiße Robe mit goldenen Zeichen aller Erzengel bestickt
- die Robe besitzt eine große Kapuze, welche meist auch die obere Hälfte der Gesichtsmaske verbirgt.
- die Ordensbrüder tragen immer eine Maske (auch die Soldaten). Diese Maske besteht aus einer weißen rechten Hälfte und einer weißen linken Hälfte. Die Maske selbst wird von einem Goldrand umgeben und verbindet die beiden Hälften in der Mitte, wo der Goldrand auch am dicksten ist. die beiden Hälften symbolisieren die Meinungen, welche dem Richter vorgebracht werden. Das verbindende Gold steht für die Wahrheit die der Richter finden muss.
Finanzen:
Der Orden finanziert sich durch spenden und dem Verkauf von Waren, welche auf ihren Ländereien wachsen. Das auf ihrem Land lebende Volk steht auch unter dem Schutz des Ordens und es wird kein übergriff geduldet.
Ordenszusammensetzung:
I. Kammer
Bestehend aus 1 Erzbischof + 12 Richtern, diese werden von den Vorgängern gewählt. Die Kammer wechselt alle 5 Jahre. Der Erzbischof wechselt ebenfalls alle 5 Jahre, er kommt immer aus einer der 12 Kirchen der Erzengel. Die Aufgaben sind Weisung des Ordens und Prozesse gegen besondere Persönlichkeiten.
Die Reihenfolge, wann welche Kirche jemanden stellt ist festgelegt. Palandros, Galadian, Valerias, Malwenis, Helyos, Duormenos, Sallya, Arcadya, Tychonrael, Phallnuria, Lornos, Arkenrael (aktuell im rat).
II. Kammer
Bestehend aus 13 Richtern, welche von der I. Kammer aus der III. Kammer ausgewählt werden. Die Aufgaben reichen von der Burgverwaltung bis zu Prozessen gegen Adlige.
III. Kammer
Fahrende Richter mit Begleitschutz, außerdem an Ordensburgen für Schreibarbeiten oder Ausarbeitungen von neuen Gesetzen beteiligt.
IV. Kammer
Fahrende Richter ohne Begleitschutz, dieser ist der größte teil des Ordens. Die Richter der IV. Kammer fällt hauptsächlich in der einfachen Bevölkerung Entscheidungen. Nicht selten geraten die Richter dieser Kammer in körperliche Auseinandersetzungen mit einer der Parteien. Jeder aus den Kammern III und IV ist frei umher zuziehen und das recht des Ordens durchzusetzen. Die Richter können in Tempeln oder Ordensburgen Unterkunft bekommen, viele lassen sich jedoch in kleineren Dörfern nieder und schlichten dort Streitereien.
Einfluss:
Der Orden ist von allen Kirchen Astars akzeptiert und steht außerhalb der Kirchenhirachie, weil jede Kirche min. 5 Jahre Einfluss durch den abgesandten Erzbischof ausüben kann. Ob Urteile im Einzelfall aber akzeptiert werden ist nicht sicher.
Bei Adligen ist es etwas anderes, sie sehen ihr Privileg weltliches Recht zu sprechen in Gefahr und sind eher negativ eingestellt. Allerdings beugen sich die meisten Adligen, um Ärger mit dem Orden zu vermeiden und dadurch evtl. bei den Kirchen in Ungnade zu fallen. Diese Adligen haben dann auch vielfach einen Richter des Ordens als Berater. Der Einfluss des Ordens hängt auch sehr von der Region ab, in manchen Ländern ist der Orden gar nicht anerkannt. Vorallem in Ländern in denen nicht die Erzengel verehrt werden, ist die Position der Richter nicht sonderlich stark.
Geschichte:
Gegründet durch die Priesterkaiser, welche auch die ersten Mitglieder des Ordens aus den Bewerbern rekrutierten. Welcher der Priesterkaiser nun wirklich für die Gründung verantwortlich ist, ist bis heute unbekannt.
In den ersten Jahren erhielt der Orden viel Zuspruch und es entstanden viele Ordensburgen, welche jeweils von einem einzelnen Richter regiert wurden. Nur der gesamte Orden wurde durch einen 12er Rat +1 regiert. Bald stellte der Orden jedoch fest, das es keine gute Idee ist, die Führung einer Ordensburg nur einem einzelnen zu überlassen. Raul de Ulias nutzte seine Macht und sprach nur noch Urteile zu seinem eigenen Vorteil, er provozierte die Adligen und die Anhänger anderer Orden gleichermaßen. All dies führte fast zu einem Krieg mit einem Orden des Palandros, doch die Ordensführung konnte rechtzeitig eingreifen und verstieß Raul de Ulias aus dem Orden. seitdem wird jede Burg von einem 13er Rat überwacht und bei Beschwerden die Urteile der reisenden Richter geprüft.
Dann kam das 4. Zeitalter und der Orden kämpfte gegen Dämonen und Unrecht, doch letztlich wurde er ausgelöscht. Der letzte Ordensbruder, Rafael Baro, schrieb kurz vor seinem eigenen Tod die Satzung und Ziele des Ordens auf, damit die Nachwelt evtl. die Gelegenheit hat den Orden wieder auferstehen zu lassen. Er versteckte das Buch in der heutigen und damaligen Hauptburg des Ordens, Burg Justikar.
Als die Tore von Gorotha, durch den Feldzug des Lichts, geschlossen wurden und das zweite Protarische Imperium entstand, war der Orden immernoch Tod. Einige erinnerten sich an Gerüchte über einen solchen Orden, doch Nachforschungen wurden nicht angestellt, es gab schlicht wichtigeres zu tun.
Falto Asina, ein junger Palandros Priester, hörte auf seinen seinen missionarischen Reisen immer wieder Gerüchte über einen Orden der die Rechtsprechung im Namen der Erzengel ausgeübt hatte. Er beschloß diesen Gerüchten nachzugehen und fand schließlich in den Ruinen von Burg Justikar die Aufzeichnungen von Rafael Baro. fortan gab es nur noch einen Lebenssinn für ihn, im Namen aller Erzengel den Orden wieder aufzubauen.
Fünfzehn Jahre dauerte es, bis er alle Kirchenoberhäupter von der guten Sache dieses Ordens überzeugt hatte und er mit Zustimmung und finanziellen Mitteln der Kirchen Astars den Orden neu gründete. Unter seiner Aufsicht wurde die Burg Justikar wieder aufgebaut und ein Rat aus 12 Erzbischöfen und Falto beurteilte die Bewerber. Es vergingen fünf Jahre bis die I. Kammer aus 12 Ordensbrüdern und einem wechselnden Erzbischof bestand, somit war die I. Kammer endlich wieder komplett.
Heutzutage besteht der Orden aus drei Ordensburgen und der Hauptburg nahe Protaria. Der Orden besteht aus ca. 350 Ordensbrüdern und knapp 1500 Kämpfern, alle jedoch sehr verstreut, so dass man nur von einer militärischen Macht sprechen kann, wenn genug Zeit besteht sie zusammen zurufen.
Verehrte Personen:
- Die Priesterkaiser
- Rafael Baro
- Falto Asina









