Das Draugar Königreich, Tor Barakdar Trimbar (zu Ehren von Trimbar), beginnt an den Rändern des nördlichen Weltenwalls und zieht sich bis tief in den Weltenwall hinein. Sie werden seit 200 Jahren von König Trallbar Perdun regiert. Dieser gilt als strenger Traditionalist und hat sich nahezu komplett von den anderen Völkern abgegrenzt, welche in den nördlichen Regionen des Weltenwalls leben.
Dies ist nur möglich, weil sich die Draugar in diesem Königreich komplett selbst versorgen können. In den Herbstmonaten bauen die Draugar in den hoch gelegenen Tälern des Weltenwalls kleine bis mittelgroße Glaskuppeln über ihre Felder. Die Glaskuppeln verstärken das schwache Sonnenlicht im Winter und lösen so Wachstum bei den Pflanzen aus. Der Boden würde allerdings trotzdem gefrieren und damit würden die Pflanzen sterben. Damit dies nicht passiert, haben die Draugar ein ausgeklügeltes System aus Rohren verlegt. Durch diese Rohre fließt warmes Wasser, welches die Erde auf einer exakten Temperatur hält. So gefriert der Boden nicht und die Pflanzen gedeihen auch im Winter. Die Herden der Draugar überleben aufgrund dieses Prinzips auch, weil ihr Gras weiter wächst. Das Wasser in den Rohren wird von vielen Punkten in die Rohre gepresst und kommt erkaltet wieder in den Kreislauf zurück.
Das Königreich selbst existiert schon seit Jahrtausenden, wahrscheinlich wurde es in der Blütezeit der Draugar gegründet. Heute leben um die 50000 Draugar auf etwa 300km Höhlensystem. Die Verehrung von Trimbar ist das wichtigste Element eines jeden Draugar in diesem Königreich. Trimbar zu Ehren stehen in der Stadt 20 Ahnenhäuser, das prächtigste im Stadtkern gegenüber des Palastes. Im Stadtkern gibt es noch zwei weitere Gebäude, einmal die Kriegerakademie und dann noch die Handwerksakademie. Zwischen den vier Gebäuden gibt es einen 100 Meter durchmessenden Platz, welcher wiederum in der Mitte einen Teich mit Fischen und einer Trimbarstatue beherbergt. Auf diesem Platz findet, alle 4 Tage, der größte Handelsmarkt der Stadt statt.
Der Stadtkern befindet sich in einer riesigen Höhle, welche auch durch die Gebäude gestützt wird, weil alle Gebäude bis an die decke reichen. Zwischen der Handwerksakademie und dem Trimbar Ahnenhaus gibt es einen seltsamen Mechanismus mit vielen Zahnrädern, kleinen Maschinen und es dampft unaufhörlich aus kleinen Rohren an der Oberseite der Konstruktion. Für die Draugar ist dies eine Art extrem genauer Zeitmesser und Magnetfeldmesser. Einmal im Jahr am Tag des Trimbar versammeln sich die Bewohner der Hauptstadt auf diesem Platz und ehren Trimbar mit einem Lied. Es kommt nicht selten vor das Trimbar dann seine Macht zeigt und den Zeiger des Magnetfeldmessers in die Richtung einer neuen Erzader ausschlagen lässt. Die Konstruktion wurde der Stadt vor ca. 5000 Jahren von Taygadin Glaidur geschenkt. Taygadin war der größte Erfinder in der Geschichte des Königreichs und viele seiner Erfindungen werden noch heute von keinem anderen Draugar verstanden. Kurz nach der Fertigstellung seines Geschenks verstarb Taygadin, zu seinen Ehren wird die Konstruktion noch heute als, Glaidur Dun (Glaidurs Messgerät), bezeichnet. Am Todestag von Taygadin werden die Abgänger der Handwerksakademie geehrt und in ihre neue Arbeit entlassen.
Die weiten des Höhlensystems, inklusive der größeren Schürfstollen, kann man mithilfe eines Schienensystems erreichen, auf diesem fahren Holzwagen oder auch Loren hin und her. Der Betrieb dieser Bahn ist mysteriös, den wenigen Völkern denen Zugang zu den Hallen der Draugar gestattet wurde, wurde lediglich gesagt das es sich um die macht von Trimbar handelt. Als einziges fällt dem Beobachter auf, das die Wagen eine starke Hitze und viel Rauch ausstoßen.
Die weiten Entfernungen zwischen den Feldern, Herden, überirdischen Gebäuden und Stadteingängen legen die Draugar über ein System von Gondeln zurück, welche an schweren Stahlkonstruktionen entlang fahren. Darüber hinaus gibt es eine Art Nachrichtensystem, man legt einfach eine Metallschale, mit der enthaltenen Nachricht, in eine Öffnung im Rohrsystem und ein paar Minuten später kommt die Nachricht am nächsten Posten an. Von dort wird Hilfe geschickt und die Nachricht weiter verbreitet. So ist schnelle Hilfe bei Tunnel einstürzen oder Angriffen gewährleistet.
Seine erstaunlichen Erfindungen haben die Bewohner von Tor Barakdar Trimbar dem Reichtum an warmen Gasen zu verdanken. Denn in vielen Höhlen gibt es Geysire, welche warmes Wasser und Wasserdampf ausstoßen. Dieser Wasserdampf wird über viele Rohrleitungen innerhalb des Königreichs weitergeleitet und heizt so zum Beispiel den Boden für die Pflanzen oder auch die Höhlen selbst.
Eine richtige Währung gibt es in diesem Draugar Königreich nicht, es werden hauptsächlich Tauschgeschäfte getätigt, wenn man allerdings doch einmal mit den angrenzenden Reichen Handel betreibt, so zahlen die Draugar meist mit Gold. Eine reiche Goldader hat es in Tor Barakdar Trimbar fast wertlos werden lassen und die Draugar sind immer wieder erstaunt wie gierig die Menschen auf das Gold sind. Der wert des Goldes im Königreich und das man so gut wie keinen Kontakt mehr zur Außenwelt hat, hat auch zur Folge, das es eine menge Skulpturen aus Gold gibt. Die Draugar wissen einfach sonst nichts mit dem Edelmetall anzufangen, da es sich nicht für Waffen, Rüstungen oder Maschinen eignet.









